Gran Canaria erleben
...stellt dir die schönste Insel der Kanaren vor!
Natürlich kann man geteilter Meinung sein, wenn man die Kanaren für sich bewertet. Doch wenn man Gran Canaria mit seinen vielen Facetten erst einmal erlebt hat, kann man einfach nicht anders, als sich in die Vulkaninsel im Atlantik zu verlieben.
Nach Teneriffa und Fuerteventura ist Gran Canaria die drittgrößte der Kanarischen Inseln. Die annähernd kreisförmige Insel, wie auf dem Satellitenbild gut zu erkennen, hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und eine Küstenlänge von rund 236 Kilometern, mit der im Nordosten liegendenden Inselmetropole und Hauptstadt Las Palmas.
Als sei die Insel selbst ein riesiger Vulkan, erhebt sich in ihrem Zentrum der 1949 Meter hohe, erloschene Vulkan Pico de las Nieves. Ein Wahrzeichen Gran Canarias befindet sich nicht minder hoch auf 1813 Meter. Hier kann man den Roque Nublo, einen Basaltmonolithen, welcher 80 Meter in die Höhe ragt, bestaunen.
Allein die phantastische Bergwelt Gran Canarias ist eine Reise wert! Weitere Infos und Bilder unserer Bergtour sind auf den nachfolgenden Seiten zu finden.
Das Gran Canaria eine Insel der Kontraste ist, liegt nicht zuletzt auch an den 14 Mikroklimazonen. Diese, sowie die geographische Vielfalt und die Flora und Fauna tragen dazu bei, dass Gran Canaria auch als Minikontinent beschrieben wird. Aus dem Bergland des Inselinnern führen viele Barrancos (trockene Täler) bis hinunter an die Küste. Bei den, wenn auch selten vorkommenen Regenfällen, welche recht ergiebig sein können, füllen sich die Barrancos zu reißenden Sturzbächen. In den bewohnten Gegenden wurden die Bachtäler deshalb ausgebaut und befestigt.
Grob gesehen ist Gran Canaria klimatisch zweigeteilt. Während an den Nordhängen der Inselberge die Passatwinde zum Aufsteigen gezwungen werden und sie dort somit für ergiebige Niederschläge, meist in Form von Nebel sorgen, wird die Trockenheit im Süden der Insel noch durch den Einfluss trockener Winde aus der ca. 200 Kilometer entfernten Sahara verstärkt. Dementsprechend haben sich hier auch unterschiedliche Vegetationszonen ausgebildet.
Der Norden besticht durch seine Lorbeerwälder, der Süden ist geprägt von einer Wüstenvegetation und in den hochgelegenen Regionen befinden sich Kiefernwälder, welche vor Allem aus der Kanarenkiefer bestehen.
Noch ein kleiner Hinweis
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